BrautpreisDer Brautpreis ist eine Geldsumme bzw. ein Besitz, welcher den Brauteltern für das Recht übergeben wird, ihre Tochter zu heiraten. (Vgl. hierzu auch Mitgift und Morgengabe ). Die Einrichtung wird schon im Codex Hammurabi erwähnt und erscheint auch im 2. Buch Mose und im Talmud. Im wesentlichen hat er zwei gegensätzliche Formen:
Negativ ist in vielen Ländern, dass die Brautpreise in Relation zum durchschnittlichen Einkommen zu hoch sind bzw. durch übertriebenen Standesdünkel noch weiter steigen. Dadurch kommt es vielfach zu hoher Verschuldung (Beginn einer sog. Schuldenfalle) oder es wird das Heiraten für manche Kreise unerschwinglich. In den Industriestaaten vermeidet der Brauch einer maßvollen Mitgift die o.a. Nachteile in den meisten Fällen, ohne die Positiva merklich abzuschwächen. In muslimischen Gesellschaften wird der Brautpreis oft umgangen, in dem eine Braut aus der eigenen Familie geheiratet wird. Siehe dazu bint ?amm . Verwandte ThemenIndex: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Dieser Artikel basiert auf dem Artikel "Brautpreis" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia (http://de.wikipedia.org) und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren über folgende Adresse verfügbar: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Brautpreis&action=history
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