Basic InstinctBasic Instinct ist ein Spielfilm des niederländischen Regisseurs Paul Verhoeven und wurde u. a. von den Filmstudios Canal Plus und TriStar Pictures produziert. Der Erotikthriller, der an die Arbeiten Alfred Hitchcocks erinnern lässt, basiert auf dem Original-Drehbuch von Joe Eszterhas und fesselte 1992 durch seinen verstörenden Plot und obsessive Sex-Szenen das weltweite Kino-Publikum. Der Film machte Hauptdarstellerin Sharon Stone über Nacht zur Sex-Ikone. HandlungDer einstmals erfolgreiche Rocksänger Johnny Boz wird tot in seinem Haus in San Francisco gefunden. Mit einem weißen Seidenschal ans Bett gefesselt, wurde das Opfer beim Sex mit einem Eispickel regelrecht abgeschlachtet. Schnell steht die Freundin des Ermordeten, die schöne und reiche Schriftstellerin Catherine Tramell , im Fokus der polizeilichen Ermittlungen. Sie hatte Monate zuvor ein Buch veröffentlicht, in dem ihre Romanfigur - ein ehemaliger Rockstar - mit einem Eispickel ermordet wird. Detective Nick Curran ist fasziniert von der geheimnisvollen und eiskalten blonden Schönheit, die Männern wie Frauen nicht abgeneigt ist und anscheinend jedes Detail aus seiner Vergangenheit kennt. Curran lässt sich auf eine heiße Affäre mit Catherine ein und erfährt, dass im nächsten Buch der Schriftstellerin ein Polizist das Zeitliche segnen wird. Nach und nach stellt sich heraus, dass Tramell im College ein Verhältnis mit Currans Ex-Freundin und Psychotherapeutin Beth hatte, welche später von Curran erschossen wird. Außerdem stand Tramell im Verdacht, ihre Eltern durch Sabotage an der Yacht der Familie ermordet zu haben. Nachdem sie ihr Buch geschrieben hat, will sie auch Curran ermorden, entschließt sich jedoch in letzter Minute dagegen. EntstehungsgeschichteSchon beim Start der Dreharbeiten im April 1991 sorgte Paul Verhoevens Erotik-Thriller für Aufsehen. Der niederländische Regisseur hatte sich vor Drehstart mit zahlreichen Schwulen- und Lesbenvereinigungen in San Francisco zusammengesetzt, um das skandalträchtige und drei Millionen US-Dollar teure Drehbuch von Joe Eszterhas (Music Box - Die ganze Wahrheit ) zu entschärfen. Als diese jedoch forderten, dass Plot und Charaktere drastisch verändert werden sollten, gab Verhoeven die Zusammenarbeit mit ihnen auf. Dies sollte sich rächen: schon am ersten Tag der Dreharbeiten kamen über 150 Demonstranten und machten das Filmen mit ihren lautstarken Parolen zur Farce. Die Produzenten klagten und erwirkten, dass sich die Demonstranten von nun an 300 Fuß vom Set entfernt halten mussten - allerdings durchbrachen schon bald zwei Dutzend die Absperrungen und wurden von der Polizei in Gewahrsam genommen. RezeptionDie kostenlose PR vor dem Kinostart hielt, was sie versprach: Verhoevens Basic Instinct sorgte mit seinen freizügigen Sexszenen für einen regelrechten Hollywood-Tabubruch. Auch deftige Gewaltszenen waren vorhanden, und so brach der spannungsgeladene Erotikthriller in den USA rasch die 100-Mio.-US-Dollar-Grenze und spielte weltweit mehr als 352 Mio. US-Dollar ein. Sharon Stone erlangte für ihr Spiel als leidenschaftliche, undurchschaubare und unwiderstehliche Femme fatale Catherine Tramell über Nacht Weltruhm. Sehr bekannt ist die Szene, in der Stone den ermittelnden Polizisten einen Blick auf ihre geöffneten Schenkel erlaubt. Diese Szene wurde vom Regisseur persönlich ins Skript geschrieben. Stone stimmte ihr zu und schenkte Verhoeven zudem ihren Slip , den sie vor dem Dreh ausgezogen hatte. Der weltweite Erfolg von Basic Instinct zog eine große Anzahl weiterer Erotikthriller nach sich, darunter Phillip Noyces Sliver (1993), ebenfalls mit Sharon Stone in der Hauptrolle besetzt, oder Fair Game (1995) mit Cindy Crawford . Diese Filme konnten jedoch nicht an den Erfolg von Basic Instinct anknüpfen. KritikenAnmerkungenFortsetzungAuszeichnungenLiteraturWeblinks zum Thema Basic InstinctVerwandte Themen
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