Arabella Kiesbauer

Arabella Kiesbauer (* 8. April 1969 in Wien als Cosima Arabella-Asereba Kiesbauer ) ist eine bekannte deutsche Fernsehmoderatorin, die langjährig in Österreich, in der Schweiz, und vor allem in Deutschland tätig ist.

Leben

Arabella Kiesbauer wurde als Tochter der deutschen Theaterschauspielerin Hannelore Kiesbauer und des ghanaischen Maschinenbauingenieurs Sammy Ammissah geboren und wuchs bei ihrer Großmutter in Wien auf. Nach der Matura am Lycée Français de Vienne studierte sie Publizistik und Theaterwissenschaften. Sie ist aufgrund ihrer mütterlichen Abstammung deutsche Staatsangehörige und nicht etwa, wie vielfach geschrieben wird, österreichische Staatsangehörige. Dies erklärte sie während ihrer Talkshow Arabella .

Arabella Kiesbauer begann ihre Fernsehkarriere 1987 als Moderatorin der ORF-Jugendsendung X-Large. In Deutschland wurde sie 1994 mit ihrer täglichen Talkshow Arabella auf ProSieben bekannt und veröffentlichte im selben Jahr auch eine CD mit dem Titel Number One .

Am 9. Juni 1995 wurde auf sie im Rahmen einer rassistisch motivierten Anschlagserie ein Briefbombenattentat verübt, bei dem eine Assistentin verletzt wurde. Der Täter Franz Fuchs wurde später gefasst und nahm sich nach seiner Verurteilung das Leben.

Im Juli 1995 ist Arabella Kiesbauer auf dem Cover und in der deutschen Ausgabe des Playboy zu sehen. Nach der Einstellung der Sendung Arabella im Jahr 2004 war sie als Moderatorin für die neue Sendung Das Geständnis vorgesehen. Aufgrund von Differenzen mit dem Sender über das inhaltliche Konzept beendeten beide jedoch die Zusammenarbeit.

Arabella Kiesbauer spielte eine maßgebliche Rolle als Vertreterin des Sendeformats der "lauten" Nachmittagstalkshow, welches die Zuschauer polarisiert. Zunächst wurde Arabella Kiesbauer für die unkonventionelle Talkshow, die - statt Prominenten - Durchschnittsmenschen als Gäste hatte, noch mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet. Mit zunehmender Verschärfung von Themen und Härte und sinkendem Niveau der Auseinandersetzung in der Sendung wuchs jedoch auch die Kritik.

In der Schweiz ist Arabella Kiesbauer vor allem als Model von Vögele Shoes, sowie als Jury-Mitglied von Music Star bekannt. Arabella Kiesbauer ist seit November 2004 mit dem Wiener Unternehmer Florens Eblinger verheiratet. Zuvor hatte sie eine siebenjährige Beziehung mit dem Maler und Kameramann Fred Schuler. Mit ihrem Mann erwartet sie ihr erstes Kind.

Moderierte Sendungen

  • 1987: X-Large (ORF)
  • 1994: Arabella (ProSieben)
  • 1996: Arabella Night (ProSieben)
  • 1999: No Talk ("No Talk" hatte keinen Moderator - Arabella Kiesbauer war dort zusammen mit Alfred Biolek, Günther Jauch, Bärbel Schäfer etc. zu Gast)
  • 2002: Starmania (ORF)
  • 2003: Starmania NG (ORF)
  • 2004: Opernball 2004 (ORF)
  • 2004: Comeback (ProSieben)
  • 2004: Die Abschlussklasse (ProSieben)
  • 2005: Opernball 2005 (ORF)
  • 2005: Stars in der Manege (ARD)
  • 2006: Arabella Kiesbauer (auch: "Talk ohne Show") (N24)
  • 2006: Opernball 2006 (ORF)
  • 2006: Starmania 3 (ORF)
  • 2007: Opernball 2007 (ORF)

Sie spielte außerdem in der Verfilmung des Hera-Lind-Romans Das Superweib mit und moderierte diverse Betriebsfeiern und Messeveranstaltungen.

Alben

Bücher

Auszeichnungen

Weblinks

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