Agalmatophilie

Agalmatophilie bezeichnet eine starke Zuneigung bzw. sexuelle Präferenz gegenüber (nackten) Statuen. Auch andere unbelebte menschliche Darstellungen wie Gemälde oder (Sex-)Puppen können als Fetisch dienen.

Etymologie

Agalmatophilie setzt sich aus dem griechischen ?????? agalma "Statue" und dem Suffix -philie zusammen. Alternativbezeichnungen sind Pygmalionismus und Statuophilie (lat. statuere "aufstellen").

Der Begriff Pygmalionismus stammt aus der griechischen Mythologie von dem Bildhauer Pygmalion, der sich in eine seiner Elfenbein-Statuen verliebt , Galatea.

Literatur (Auswahl)

August von Goethe erwähnt Statuophilie und Pygmalionismus in seinem Reisetagebuch Auf einer Reise nach Süden von 1830.

  • Silke Wenk: Pygmalions Wahlverwandtschaften. Die Rekonstruktion des Schöpfermythos im nachfaschistischen Deutschland in Blickwechsel: Konstruktionen von Männlichkeit und Weiblichkeit in der Kunst und Kunstgeschichte . Reimer, Berlin 1989.
  • Elena Dorfman: Still Lovers . Channel Photographics, New York 2005. ISBN 0-9766708-1-X.
  • Elisabeth Alexandre: ''Des poupées et des hommes: Enquête sur l'amour artificiel''. La Musardine (Hrsg.), 2005, ISBN 2842712528.

Siehe auch

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